Gründer Helmut Gruber und seine Vision von PATRON4change

Ein zentraler Bestandteil von PATRON4change sind Beziehungen, die zwischen Changemakern und ihren Patrons entstehen. Besonders gut funktioniert das, wenn man sich persönlich kennenlernt. Social Distancing ist dafür natürlich nicht förderlich.

Wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass es Menschen schwer fällt, ein Video von sich und ihrem Wirken zu erstellen. Deshalb haben wir begonnen, die Menschen persönlich aufzusuchen und ein Video vor Ort zu drehen. Bestes Beispiel dafür ist Susanne. Ihre Mission mit dem Video ist hier abrufbar: https://patron4change.org/missionen/schreiben-um-mut-zu-machen
Das war dann mit den Lockdowns und den dazugehörigen Regeln leider nicht mehr möglich.

Insgesamt kann man zusammenfassen, dass die Pandemie unseren Tatendrang erheblich gebremst hat. Hinzu kam, dass es dem Kernteam aus diversen privaten Gründen nicht mehr möglich war, zusammen zu arbeiten. Es gab also auch Probleme hinter den Kulissen. Was bleibt ist ein funktionsfähiger Prototyp, der das Prinzip veranschaulicht, wie so eine CrowdHELPing-Plattform funktionieren könnte und zeigt, welches Potential hinter der Idee steckt.

Auf der Plattform präsentieren wir Initiativen und stellen die Menschen dahinter vor. Sie haben eine gute Idee für eine soziale/ökologische Initiative, aber als Einzelperson nicht die Möglichkeiten, diese auch umzusetzen. Meistens agieren sie eben nicht profitorientiert und somit aus wirtschaftlicher Sicht leider nicht „nachhaltig“, weil die gemeinwohlorientierte Lösung im Vordergrund steht und nicht das Geld. Unser Ziel ist es, ihnen Unterstützer*innen zu vermitteln, sowie Menschen generell für soziales Engagement zu begeistern und damit ein Ökosystem für Wandel zu erschaffen.

Es ist nach wie vor schade um jede gute Idee, die ein soziales oder ökologisches Problem löst, aber aus Gründen fehlender Ressourcen nicht umgesetzt wird.

Speziell die Corona-Krise führt uns vor Augen,

  • wie fragil unsere Welt ist,
  • wie wichtig ein Betrag von jeder einzelnen Person sein kann,
  • dass wir es nur schaffen Großes zu bewerstelligen, wenn wir zusammen halten und
  • als Menschheit gemeinsam nach Lösungen suchen.

Speziell jetzt stehen Menschen, die sich in ihrer Freizeit für das Gemeinwohl einsetzen, aber vor einer besonderen Herausforderung: Umso mehr sie sich engagieren, desto weniger Zeit bleibt für Erwerbsarbeit und umgekehrt. Die Erwerbsarbeit sorgt für das Einkommen, nimmt aber Zeit und Energie für die ehrenamtliche Tätigkeit. Diese bringt zwar einen größeren Mehrwert für die Allgemeinheit, aber oft wenig bis kein Einkommen. Dieser Zwiespalt ist meist der Grund, warum die Initiatoren frustriert, ausgebrannt und entnervt das Handtuch werfen. Genau hier setzt PATRON4change an und ebnet einen Weg aus diesem Dilemma.

Aufgrund der oben genannten Gründe stehe ich nun in der Pandemie jedoch selbst an einem kritischen Punkt. Bis dato habe ich es geschafft, die gesamte Arbeit ehrenamtlich zu leisten und aus privaten Mitteln zu finanzieren.

Damit es weiter gehen kann braucht es:

  1. Mehr Aufmerksamkeit auf diese Lösung.
  2. Menschen, die sich dort mit ihren tollen Initiativen präsentieren.
  3. Menschen oder Unternehmen, die diese tollen Initiativen unterstützen.
  4. Menschen, die mir bei der operationellen Abwicklung unter die Arme greifen.
  5. Entwickler*innen, die die Plattform weiter entwickeln.
  6. 
…oder Geld, damit ich mich selbst in dem Trägerverein des Projektes anstellen und somit das alles selber machen oder andere dafür bezahlen kann.

Es wäre auch denkbar, dass das gesamte Projekt von einem Träger wie zB einer namhaften NGO adoptiert wird und ich gegen Bezahlung eine beratende und/oder umsetzende Rolle einnehme.

Jede Person, die bei einem oder mehreren der oben angeführten sechs Punkte weiterhelfen kann ist herzlich eingeladen, sich bei mir zu melden: helmut.gruber@patron4change.org

Vertreter*innen von NGOs, die PATRON4change adoptieren wollen, gerne auch.

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